Was bisher geschah oder auch „Einfache Zitronencreme“

Ja, ja. Es ist wirklich schon einige Zeit ins Land gezogen, seitdem hier ein Rezept stand. Aber nun geht es mit frischem Elan erneut an’s Werk. Hier meine Impressionen aus den letzten Wochen:

Ein persönliches Highlight im Urlaub war unser Besuch im Kloster der Missionsdominikanerinnen in Schlehdorf am Kochelsee. Hier habe ich ein Koch- und Backbuch gefunden (und sofort gekauft) (5. Auflage, 1989), welches seit der 2. Auflage 1920 unverändert abgedruckt wird. Hier findet man wirklich alles: von Suppen, Torten über Pasteten, Gefrorenes, Eingewecktes und Liköre etc. Manchmal werden Gewürze genannt die man im Internet suchen (jedenfalls ich, da nie von gehört) muss bzw. eine Alternative dazu finden. Auch wird heutzutage kein Eisen zum (erneuten) heiß machen der Gerichte benötigt (obwohl ich so etwas ja gerne hätte und einen Gasherd und einen Ofenherd und und und). Kurz gesagt: Ich liebe dieses Buch!

Mein 2. absolutes Glanzlicht war die Hochzeit meines Sohnes. Strahlend blauer Himmel, eine entzückende Braut, ein gut aussehender Bräutigam, entspannte Gäste, eine schöne Feier und eine extrem leckere Torte:

Love is in the air

Love is in the air

Und damit niemand sagen kann, ich stehe nicht mehr in der Küche und weil ich ein Süßschnabel bin und weil es schnell geht und weil „wir“ ja das neue Kochbuch ausprobieren möchten und weil man es mit Alkohol und auch ohne machen kann (das sage ich jetzt, denn ich nehme Apfelsaft):

Einfache Zitronencreme  lemon-624967_1280

1/2 Flasche Apfelwein wird mit dem Saft und der Schale einer Zitrone aufgekocht, 150 g Zucker, 25 g Stärkemehl, 3 Eigelb mit Wein verrührt, auf gelindem Feuer geschlagen bis es dicklich ist, der steife Schnee der 3 Eiweiß leicht daruntergemengt und wenn etwas abgekühlt in Glasschalen gegeben und kaltgestellt.

img_3999Meine Variante war mit ungefähr 300-350 ml klaren Apfelsaft, 2 Eiern, ca. 15-20 g Stärke, 1,5 Zitronen, knapp 100 g Zucker (Geschmacksache und Pi mal Daumen).

 

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu „Was bisher geschah oder auch „Einfache Zitronencreme“

  1. Zuerst herzlichen Glückwunsch an die Brauleute! Ich liebe alte Backbücher, die noch in Altdeutscher Schrift verfasst sind. Meist sind die Zutaten dort sehr viel gehaltvoller, weil man damals noch härter gearbeitet hat als heute. Übrigens ist „auf gelindem Feuer“ eine sehr schöne Beschreibung. Welcome back 🙂

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